Verwendung des Kataloges

Einleitung

fotoARRAY wurde so gestaltet, dass Du direkten Zugriff auf Deine Bilder hast. Es versteht sich daher nicht nur als Verwaltungsprogramm, sondern vor allem als Präsentationsprogramm für Deine Bilder. Eine große Zahl von Bildern wird oft als Last empfunden. Mit fotoARRAY soll das anders sein. Das Programm ist so schnell, dass Du auch in sehr großen Sammlungen ohne Verzögerung scrollen kannst. (In der FREE Edition werden höchstens 100 Bilder gleichzeitig angezeigt, danach klickst Du auf „Weiter“.)

Die Vorschaubilder (Thumbnails) liegen auf der schnellen internen SSD Deines Computers, die Originale sicher auf externen USB-Festplatten. Wir haben die Datenbank so klein wie möglich gehalten und vor allem auf die umfangreichen Verwaltungsstrukturen verzichtet, die viele andere Katalogprogramme benötigen.

Die Benutzeroberfläche ist so aufgebaut, dass Du mit wenigen Klicks die Bilder findest, die Du ansehen möchtest. Ein Klick auf den Sterne-Filter zum Beispiel schränkt die Ansicht sofort ein.

Hast Du das Album eines Urlaubs geöffnet, kannst Du die Zeitleiste öffnen (den Reiter neben den Verzeichnissen) und Deinen Urlaub Tag für Tag durchsehen, indem Du auf die angezeigten Tage klickst. Mehr dazu weiter unten.

Einiges in fotoARRAY funktioniert anders, als Du es vielleicht von anderen Programmen gewohnt bist. Diese Seite erklärt diese Stellen.

Bedienung

Die Quelle der Ansicht wählen

Du hast die Wahl zwischen „Alle Bilder“, einer Auswahl im Verzeichnisbaum oder einer Auswahl im Albenbaum. Alben und Verzeichnisse können nicht gleichzeitig die Quelle sein: Wählst Du ein Album, gilt die Auswahl im Verzeichnisbaum nicht mehr, und umgekehrt.

Mehrfachauswahl und Auswahl ganzer Äste

Sowohl bei den Verzeichnissen als auch bei den Alben kannst Du mehrere Einträge gleichzeitig auswählen. fotoARRAY zeigt dann die Bilder aller ausgewählten Einträge zusammen.

Dabei kommt es darauf an, ob ein Eintrag auf- oder zugeklappt ist:

Das Häkchen zeigt die Mitgliedschaft

Links im Baum steht neben jedem Album (und jedem Stichwort) ein Kästchen. Es zeigt, ob die gerade ausgewählten Bilder zu diesem Album gehören bzw. dieses Stichwort tragen:

Mit einem Klick auf das Kästchen fügst Du die Bilder dem Album hinzu oder entfernst sie daraus. Bei Stichwörtern weist Du das Stichwort so zu oder nimmst es weg.

Wichtig: Das Kästchen ändert die Bilder. Der Klick auf den Namen dagegen wählt aus, was angezeigt wird.

Die Entf-Taste

In den meisten Programmen löscht die Entf-Taste. In fotoARRAY hängt ihre Wirkung davon ab, was Du gerade ansiehst. Eine Originaldatei wird dabei nur in einem einzigen Fall gelöscht (siehe B).

  1. „Alle Bilder“ oder Verzeichnisse: Entf legt die ausgewählten Bilder in den Papierkorb von fotoARRAY. Die Dateien bleiben auf der Festplatte. Über den Papierkorb-Knopf in der Werkzeugleiste kannst Du sie wieder anzeigen.
  2. Papierkorb-Ansicht: Wählst Du hier ein Bild aus und drückst Entf, fragt Dich die PRO Edition, was geschehen soll:
    • das Bild aus dem Papierkorb zurückholen,
    • das Bild aus dem Katalog entfernen oder
    • die Originaldateien löschen. Das ist der einzige Fall, in dem fotoARRAY Dateien löscht.
    Beim Löschen der Originaldateien bleibt das Bild im Katalog. Vielleicht möchtest Du das Vorschaubild behalten, oder Du brauchst den Eintrag noch, um das Bild auch auf einer anderen externen USB-Festplatte zu löschen.
  3. Ein einzelnes Album: Entf markiert die ausgewählten Bilder als entfernt. Sie erscheinen durchgestrichen, bleiben aber zunächst sichtbar. Deshalb gibt es auch keine Rückfrage. Drückst Du noch einmal Entf, wird die Markierung aufgehoben. Andernfalls werden die Bilder aus dem Album entfernt, im Katalog bleiben sie erhalten. Mit Strg+Z kannst Du den Vorgang außerdem rückgängig machen.
  4. Ansicht nach einem Stichwort eingegrenzt: Siehst Du Bilder aus Verzeichnissen oder „Alle Bilder“ und hast die Anzeige mit einem einzelnen Stichwort eingegrenzt, entfernt Strg+Entf dieses Stichwort von den ausgewählten Bildern. Auch sie werden durchgestrichen, und ein weiteres Strg+Entf nimmt das zurück.

Filtern

Nachdem Du die Quelle gewählt hast (Alben oder Verzeichnisse), kannst Du die Anzeige weiter eingrenzen.

Stichwörter

Um nach einem Stichwort zu filtern, klickst Du einfach auf seinen Namen. Der Eintrag wird dann blau hinterlegt. Klicke dafür nicht auf das Kästchen, denn das würde das Stichwort den Bildern zuweisen (siehe oben).

Bei vielen Stichwörtern hilft die Suche im Kopf der Stichwortliste. Dort kannst Du auch die UND-Verknüpfung einschalten. Dann werden nur Bilder gezeigt, die alle ausgewählten Stichwörter tragen.

Der Filterbereich

Unterhalb der Stichwörter liegt der Filterbereich mit:

Der erweiterte Filter

Oben wählst Du technische Eigenschaften der Bilder, etwa Dateiformat, Duplikat, GPS-Daten oder vorhandene Vorschau. Darunter kannst Du nach sehr vielen Metadaten suchen.

Der Knopf „+ Werte wählen“ öffnet einen Dialog, in dem Du für gängige Felder die Werte auswählst, die in Deinem Katalog tatsächlich vorkommen. So findest Du schnell die Bilder einer bestimmten Kamera, eines Objektivs oder einer Brennweite. Bei der Brennweite unterscheidet fotoARRAY zwischen der tatsächlichen und der auf Kleinbild umgerechneten Brennweite.

Besonders praktisch ist die Suche nach Jahrestagen, denn Tag und Monat lassen sich getrennt vom Jahr suchen. So findest Du zum Beispiel alle Geburtstagsbilder aus allen Jahren.

Datum

Nach dem Datum kannst Du im erweiterten Filter suchen, bequemer geht es aber mit der Zeitleiste. Klicke dafür auf den Reiter neben den Verzeichnissen. Dort siehst Du die Jahre, Monate und Tage, an denen die Bilder der aktuellen Ansicht aufgenommen wurden. Wähle die Tage aus, deren Bilder Du sehen möchtest. Die Ansicht ändert sich sofort beim Klick.

Du kannst die Auswahl auch als Filter speichern. Klicke dafür auf den Knopf ganz rechts neben den Reitern. Der Datumsfilter bleibt dann erhalten, und Du kannst die Zeitleiste wieder schließen.

Ort

Wenn Deine Bilder GPS-Koordinaten enthalten, findest Du sie auf der Karte. Sie liegt im zweiten Reiter unter der Bildinformation in der rechten Leiste. Die Karte zeigt, wo wie viele Bilder der aktuellen Ansicht aufgenommen wurden. (Da die FREE Edition höchstens 100 Bilder gleichzeitig anzeigt, siehst Du dort oft nur einen Teil.)

Ein Klick auf einen der Kreise wählt die Bilder an diesem Ort aus. Wenn Du hineinzoomst, werden die Orte feiner aufgeteilt. Mit dem Kreis-Symbol schaltest Du die Umkreissuche ein. Sie legt einen Filter für alle Bilder innerhalb des Kreises an.

Du kannst Bildern auch GPS-Koordinaten zuweisen. Schiebe dafür den gewünschten Ort auf der Karte unter das Fadenkreuz und klicke auf das Markierungssymbol.

Mit dem Datumssymbol erzeugst Du einen Datumsfilter aus den Aufnahmedaten der gerade ausgewählten Bilder. Haben nur manche Deiner Bilder GPS-Koordinaten, findest Du so auch die anderen Bilder, die im selben Zeitraum entstanden sind.

Das Raster

Das Raster ist das zentrale Element von fotoARRAY. Wir haben das Programm geschrieben, weil uns die üblichen Angebote zu sehr eingeschränkt haben. fotoARRAY zoomt stufenlos (Strg+Mausrad oder Schieberegler) und scrollt sehr schnell.

Außerdem kannst Du zwischen verschiedenen Layouts wählen, die die Bilder unterschiedlich anordnen. In die Anordnung fließen Seitenverhältnis und Bewertung ein. In einem durchlaufenden Raster mag das zunächst überflüssig wirken. Seinen Sinn bekommt es in der Seitenansicht: Ist sie eingeschaltet, verteilt fotoARRAY die Bilder auf fortlaufende Seiten.

Diese Seiten kannst Du speichern, mit der PRO Edition auch als PDF mit eingebetteten, vollständigen JPEG-Dateien. Ein geeignetes Programm wie Affinity Publisher kann ein solches PDF weiterbearbeiten. Wenn Du also ein Jahrbuch mit vielen hundert Erinnerungen gestalten möchtest, ist die Ausgabe von fotoARRAY ein guter Ausgangspunkt.

Die große Vorschau

Mit der Leertaste öffnest Du die große Vorschau, mit F1 im Vollbild. Der Mauszeiger wird dabei sofort ausgeblendet. Mit Leertaste oder Esc verlässt Du die Vorschau wieder.

Die Maus (oder ein Bluetooth-Presenter) dient Dir hier als Fernbedienung, Du musst nirgends hinzielen: